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	<title>Kommentare zu: Leitung II &#8211; Paradigmenwechsel in Bezug auf Leitung</title>
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		<title>Von: storch</title>
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		<dc:creator>storch</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jun 2008 16:53:07 +0000</pubDate>
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		<description>@ sebastian:
danke und herzlich willkommen.

@ ff:
touché. darüber musste ich nachdenken. ich glaube, dass es da grundsätzliche unterschiede gibt:
der standard der bergpredigt richtet sich in erster linie an den einzelnen, der auf etwas zulebt. während er darauf zu geht wird er sich &quot;verbessern&quot; und seiner umgebung gutes tun. wenn man es ehrlich angeht und nicht in einen ungöttlichen leistungsdruck verfällt, kann es tendenziell nur bergauf gehen.
eine gesellschaftliche utopie (und dazu gehört die leitungsfreie gesellschaft) zieht jedes mitglied einer gesellschaft (in dem fall der gemeinde) in mitleidenschaft. da empfinde ich eher die verantwortung realistisch zu sein und das beste für alle raus zu holen. im persönlichen idealismus haben fehler nur geringe konsequenzen, eben nur für den idealisten. gesellschaftlichen idealismus zahlen alle.
in der persönlichen nachfolge baut sich jeder b-pläne für den fall, dass etwas nicht so klappt wie vorgesehen. das heisst, man hat realistische fangnetze, also schon auch realismus. so würde ich es auch im leitungsbereich sehen. da heisst es dann: &quot;so viel wie nötig, so wenig wie möglich.&quot; ich denke, nach dem system leben wir in RS und damit fahren wir ganz gut.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ sebastian:<br />
danke und herzlich willkommen.</p>
<p>@ ff:<br />
touché. darüber musste ich nachdenken. ich glaube, dass es da grundsätzliche unterschiede gibt:<br />
der standard der bergpredigt richtet sich in erster linie an den einzelnen, der auf etwas zulebt. während er darauf zu geht wird er sich &#8220;verbessern&#8221; und seiner umgebung gutes tun. wenn man es ehrlich angeht und nicht in einen ungöttlichen leistungsdruck verfällt, kann es tendenziell nur bergauf gehen.<br />
eine gesellschaftliche utopie (und dazu gehört die leitungsfreie gesellschaft) zieht jedes mitglied einer gesellschaft (in dem fall der gemeinde) in mitleidenschaft. da empfinde ich eher die verantwortung realistisch zu sein und das beste für alle raus zu holen. im persönlichen idealismus haben fehler nur geringe konsequenzen, eben nur für den idealisten. gesellschaftlichen idealismus zahlen alle.<br />
in der persönlichen nachfolge baut sich jeder b-pläne für den fall, dass etwas nicht so klappt wie vorgesehen. das heisst, man hat realistische fangnetze, also schon auch realismus. so würde ich es auch im leitungsbereich sehen. da heisst es dann: &#8220;so viel wie nötig, so wenig wie möglich.&#8221; ich denke, nach dem system leben wir in RS und damit fahren wir ganz gut.</p>
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		<title>Von: Sebastian</title>
		<link>http://www.pastor-storch.de/2008/06/11/leitung-ii-paradigmenwechsel-in-bezug-auf-leitung/comment-page-1/#comment-116604</link>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Jun 2008 09:11:58 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;a HREF=&quot;http://www.opvis.de/vexierbilder-und-kippbilder&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;http://www.opvis.de/vexierbilder-und-kippbilder&lt;/a&gt; - Hier gibt es noch viel Kippbilder</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a HREF="http://www.opvis.de/vexierbilder-und-kippbilder" rel="nofollow">http://www.opvis.de/vexierbilder-und-kippbilder</a> &#8211; Hier gibt es noch viel Kippbilder</p>
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	<item>
		<title>Von: Frollein Friede</title>
		<link>http://www.pastor-storch.de/2008/06/11/leitung-ii-paradigmenwechsel-in-bezug-auf-leitung/comment-page-1/#comment-116540</link>
		<dc:creator>Frollein Friede</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Jun 2008 19:20:06 +0000</pubDate>
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		<description>Das klingt sehr danach als wäre der Maßstab für Dich das &quot;Mögliche&quot;. Gerade aber wenn man sich z.B. die Bergpredigt anschaut, dann habe ich eher das Gefühl, das Jesus einen dazu herrausfordert eben das &quot;Unmögliche&quot; als Maßstab zu nehmen. Also wenn man auf die Bergpredigt erwidert &quot;das hier ist nicht der Himmel&quot;, dann wird meiner Meinung nach die Wirkung, die erzielt werden sollte, zunichte gemacht.

Gut, ich kann verstehen, es ist sicherlich falsch Ideale um der Ideale Willen zu verfolgen, aber es ist durchaus sinnvoll Ideale um ihrer Funktionalität Willen zu verfolgen. Ich denke, es ist sehr gut für etwas zu sein, was man nie erreichen wird. Und ich meine, Du siehst das ja eigentlich ähnlich. Warum also in diesem Punkt nicht?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das klingt sehr danach als wäre der Maßstab für Dich das &#8220;Mögliche&#8221;. Gerade aber wenn man sich z.B. die Bergpredigt anschaut, dann habe ich eher das Gefühl, das Jesus einen dazu herrausfordert eben das &#8220;Unmögliche&#8221; als Maßstab zu nehmen. Also wenn man auf die Bergpredigt erwidert &#8220;das hier ist nicht der Himmel&#8221;, dann wird meiner Meinung nach die Wirkung, die erzielt werden sollte, zunichte gemacht.</p>
<p>Gut, ich kann verstehen, es ist sicherlich falsch Ideale um der Ideale Willen zu verfolgen, aber es ist durchaus sinnvoll Ideale um ihrer Funktionalität Willen zu verfolgen. Ich denke, es ist sehr gut für etwas zu sein, was man nie erreichen wird. Und ich meine, Du siehst das ja eigentlich ähnlich. Warum also in diesem Punkt nicht?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: storch</title>
		<link>http://www.pastor-storch.de/2008/06/11/leitung-ii-paradigmenwechsel-in-bezug-auf-leitung/comment-page-1/#comment-116433</link>
		<dc:creator>storch</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jun 2008 22:41:04 +0000</pubDate>
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		<description>ich würde in der richterzeit gerade das gegenteil sehen micha. richter zeigt, wie ein land ohne leitung aussieht: chaos. ob kurz oder lang überall feinde, kein selbstbewusstsein, sünde - alles, was man nicht will. was tut gott dann dagegen? er lässt leiter aufstehen um das ganze wieder ins lot zu bringen.
mit sich-verantwortlich-fühlen hat das wenig oder nichts zu tun. es ist in jedem system wünschenswert, dass leute mündig und reif sind und sich verantwortlich fühlen. letztlich fällt jedes system in dem das nicht der fall ist. auch eine autokratie kann nicht überleben, wenn nicht ihre mitglieder initiativ sind und eigenverantwortung entwickeln. gesunde systeme sollten immer freisetzend sein.

ich kann micht der einstellung von euch beiden im grunde anschliessen. im vollkommenen system (=himmel) wird es keine leitung mehr geben, ausser jesus selbst. da fallen diese ämter weg - ganzklar und damit ist das auch das ideal.
nur, hier ist nicht der himmel. es ist nicht produktiv von einer idealen christlichen population aus zu gehen in der jeder gott hört, sich ihm unterordnet usw. so lange wir noch hier auf der erde sind ist alles suboptimal und wird nicht ohne leitung gehen.
ich bezweifle auch, dass überhaupt jeder in einem solchen leitungsfreiem raum leben will. meiner erfahrung nach sind die meisten menschen (mich eingeschlossen) ganz glücklich damit nicht alles entscheiden zu müssen und auch mal das allgemeinwohl allgemeinwohl sein lassen und sich um sich selbst drehen zu können.
leitungsfreiheit setzt sehr viel voraus. um mal sartre zu zitieren (der es in anderem zusammenhang sagte): &quot;wir sind zur freiheit verurteilt&quot;. für die meisten wäre es tatsächlich eine verurteilung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ich würde in der richterzeit gerade das gegenteil sehen micha. richter zeigt, wie ein land ohne leitung aussieht: chaos. ob kurz oder lang überall feinde, kein selbstbewusstsein, sünde &#8211; alles, was man nicht will. was tut gott dann dagegen? er lässt leiter aufstehen um das ganze wieder ins lot zu bringen.<br />
mit sich-verantwortlich-fühlen hat das wenig oder nichts zu tun. es ist in jedem system wünschenswert, dass leute mündig und reif sind und sich verantwortlich fühlen. letztlich fällt jedes system in dem das nicht der fall ist. auch eine autokratie kann nicht überleben, wenn nicht ihre mitglieder initiativ sind und eigenverantwortung entwickeln. gesunde systeme sollten immer freisetzend sein.</p>
<p>ich kann micht der einstellung von euch beiden im grunde anschliessen. im vollkommenen system (=himmel) wird es keine leitung mehr geben, ausser jesus selbst. da fallen diese ämter weg &#8211; ganzklar und damit ist das auch das ideal.<br />
nur, hier ist nicht der himmel. es ist nicht produktiv von einer idealen christlichen population aus zu gehen in der jeder gott hört, sich ihm unterordnet usw. so lange wir noch hier auf der erde sind ist alles suboptimal und wird nicht ohne leitung gehen.<br />
ich bezweifle auch, dass überhaupt jeder in einem solchen leitungsfreiem raum leben will. meiner erfahrung nach sind die meisten menschen (mich eingeschlossen) ganz glücklich damit nicht alles entscheiden zu müssen und auch mal das allgemeinwohl allgemeinwohl sein lassen und sich um sich selbst drehen zu können.<br />
leitungsfreiheit setzt sehr viel voraus. um mal sartre zu zitieren (der es in anderem zusammenhang sagte): &#8220;wir sind zur freiheit verurteilt&#8221;. für die meisten wäre es tatsächlich eine verurteilung.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Frollein Friede</title>
		<link>http://www.pastor-storch.de/2008/06/11/leitung-ii-paradigmenwechsel-in-bezug-auf-leitung/comment-page-1/#comment-116427</link>
		<dc:creator>Frollein Friede</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jun 2008 21:57:37 +0000</pubDate>
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		<description>Die Strukturen zu biblischen Zeiten sehe ich ehrlich gesagt eher kulturell bedingt. Da bist Du Storch ja eigentlich der Letzte, der an allem möglichen festhält nur weil da mal was in der Bibel zu steht. Normalerweise bist ja gerade Du jemand, der mit sehr mutigen Auslegungen um die Ecke kommt [und das bitte als Kompliment verstehen!!!].

Und Idealtypisch sehe ich das ebenso wie Micha. Das ist jetzt nun ne Frage nach Begriffsdefinition - Storch sagt dann vielleicht dazu &quot;abstrahierte Leitung&quot; - aber so ganz konkret hebt sich ja doch das Prinzip Leitung etwas auf, wenn alle leiten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Strukturen zu biblischen Zeiten sehe ich ehrlich gesagt eher kulturell bedingt. Da bist Du Storch ja eigentlich der Letzte, der an allem möglichen festhält nur weil da mal was in der Bibel zu steht. Normalerweise bist ja gerade Du jemand, der mit sehr mutigen Auslegungen um die Ecke kommt [und das bitte als Kompliment verstehen!!!].</p>
<p>Und Idealtypisch sehe ich das ebenso wie Micha. Das ist jetzt nun ne Frage nach Begriffsdefinition &#8211; Storch sagt dann vielleicht dazu &#8220;abstrahierte Leitung&#8221; &#8211; aber so ganz konkret hebt sich ja doch das Prinzip Leitung etwas auf, wenn alle leiten.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Micha/JF Chemnitz</title>
		<link>http://www.pastor-storch.de/2008/06/11/leitung-ii-paradigmenwechsel-in-bezug-auf-leitung/comment-page-1/#comment-116384</link>
		<dc:creator>Micha/JF Chemnitz</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jun 2008 15:46:29 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;i&gt;Ups. Bitte letzten Kommentar einfach löschen. Der ist defekt. Größer/kleiner-Zeichen werden gerne als html-tag-zeichen interpretiert, also muss ich sie maskieren. here we go. (reparierte version) :&lt;/i&gt;

eins noch.
Man sagt gerne: &quot;Is doch scheiße, wenn niemand ausm Knick kommt. Wenn niemand sich kümmert. Da brauchts immer ein oder mehrere Leute die die Initiative ergreifen - ergo: es geht nicht ohne Leiter!&quot;

Ich meine dazu:
-erstens: ja. Wenn niemand was macht is das Rotz. das lehne ich ab. (Das ist dann übrigens kein Anarchismus - es hat auch nicht viel mit herrschaftsfreien Idealen zu tun. Es ist lediglich &quot;Anarchie und Chaos&quot;. &quot;Tu was du willst sei das ganze Gesetz&quot; postulierte Aleister Crowley. So will ICH nicht leben!)
mathematisch: Anzahl Leiter (offiziell) = 0. Anzahl Hierarchie-Ebenen (offiziell) 1. Inoffiziell ist die jeweilige Anzahl in solchen Chaos-Systemen größer als 0.

-zweitens: dass sich der Zustand verbessert sobald jemand die Initative ergreift bezweifle ich nicht. Im Gegenteil. Und sicherlich hat jeder hier ähnliche Beobachtungen gemacht.
Anzahl Leiter &gt; 0. Anzahl Leiter &lt; Anzahl Gruppenmitglieder.
Anzahl Hierarchie-Ebenen &gt; 1.
-drittens: Nun mein Ideal. Nicht nur wenige, sondern alle fühlen sich verantwortlich. Alle sind mündig geworden. Mathematisch ausgedrückt: Anzahl Leiter der Gruppe = Anzahl Gruppenmitglieder. Somit reduziert sich die Anzahl der Hierarchie-Ebenen wieder auf 1. Man kann von Herrschaftsfreiheit sprechen, da alle auf einer Ebene sind.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><i>Ups. Bitte letzten Kommentar einfach löschen. Der ist defekt. Größer/kleiner-Zeichen werden gerne als html-tag-zeichen interpretiert, also muss ich sie maskieren. here we go. (reparierte version) :</i></p>
<p>eins noch.<br />
Man sagt gerne: &#8220;Is doch scheiße, wenn niemand ausm Knick kommt. Wenn niemand sich kümmert. Da brauchts immer ein oder mehrere Leute die die Initiative ergreifen &#8211; ergo: es geht nicht ohne Leiter!&#8221;</p>
<p>Ich meine dazu:<br />
-erstens: ja. Wenn niemand was macht is das Rotz. das lehne ich ab. (Das ist dann übrigens kein Anarchismus &#8211; es hat auch nicht viel mit herrschaftsfreien Idealen zu tun. Es ist lediglich &#8220;Anarchie und Chaos&#8221;. &#8220;Tu was du willst sei das ganze Gesetz&#8221; postulierte Aleister Crowley. So will ICH nicht leben!)<br />
mathematisch: Anzahl Leiter (offiziell) = 0. Anzahl Hierarchie-Ebenen (offiziell) 1. Inoffiziell ist die jeweilige Anzahl in solchen Chaos-Systemen größer als 0.</p>
<p>-zweitens: dass sich der Zustand verbessert sobald jemand die Initative ergreift bezweifle ich nicht. Im Gegenteil. Und sicherlich hat jeder hier ähnliche Beobachtungen gemacht.<br />
Anzahl Leiter &gt; 0. Anzahl Leiter &lt; Anzahl Gruppenmitglieder.<br />
Anzahl Hierarchie-Ebenen &gt; 1.<br />
-drittens: Nun mein Ideal. Nicht nur wenige, sondern alle fühlen sich verantwortlich. Alle sind mündig geworden. Mathematisch ausgedrückt: Anzahl Leiter der Gruppe = Anzahl Gruppenmitglieder. Somit reduziert sich die Anzahl der Hierarchie-Ebenen wieder auf 1. Man kann von Herrschaftsfreiheit sprechen, da alle auf einer Ebene sind.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Micha/JF Chemnitz</title>
		<link>http://www.pastor-storch.de/2008/06/11/leitung-ii-paradigmenwechsel-in-bezug-auf-leitung/comment-page-1/#comment-116379</link>
		<dc:creator>Micha/JF Chemnitz</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jun 2008 15:22:48 +0000</pubDate>
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		<description>@storch:
betreffs Leiterschaft:
Na ja, ich bin noch nicht so richtig davon überzeugt, dass Leitung/Führung im Allgemeinen etwas völlig anderes ist als die christliche Leitung/Führung.
Eigentlich kann ich nur 2 Hauptunterschiede erkennen, nämlich Leitung vor dem Hintergrund der Liebe und die völlig auf den Kopf gestellte Hierarchie (wer der Größte sei  will, der sei der unterste Diener). Dann vielleicht noch die gegenseitige Unterordnung. Den anderen höher achten als man selbst.
Aber das folgt ja schon allein aus der Tatsache des Christ-Seins und gilt sowohl für Leiter, Halbleiter und Isolatoren (äh Nichtleiter) und auch für alle anderen Christen.
Momentan ist für mich die von dir so bezeichnete Leiterschaft nix weiter als &quot;Leitung speziell im christlichen Kontext&quot; bzw &quot;Leiten plus christliche Werte&quot;.
In meinen Augen ist das nicht speziell genug, damit es ein eigenes Fachwort verdient. Und schon gar nicht ein Fachwort was das Ergebnis eines Übersetzungsunfalles der englischen Vokabel leadership ist, welche übrigens keine spezifisch christliche Vokabel ist.
So wie es scheint, ist diese Vokabel sowieso erst seit höchstens 30 Jahren vorhanden (weshalb unsere Generation es möglicherweise nicht merkt, dass &quot;Leiterschaft&quot; kein Deutsch ist.). Neue Erkenntnisse wirds aber zu dem Thema kaum gegeben haben in den letzten 30 Jahren. Die von dir so bezeichnete Leiterschaft ist ja nix Neues.

Na ja - ich hab schon noch ne Menge Anmerkungen und Gedanken und Fragen im Kopf, aber die will ich an den passenden Stellen stellen.

Zum Thema Leitung als göttliches Prinzip:
Ich kann nur erkennen, dass Gott Prinzipien hat &lt;i&gt;für&lt;/i&gt; Leitung. Aber dass Leitung &lt;i&gt;an sich&lt;/i&gt; ein Prinzip Gottes ist, zweifle ich an.
Vielmehr sehe ich, dass Gott vor allem shalom will. Frieden. Heil werden/ Heil sein. Ganz sein. Vollkommen sein. Hierzu gehört auch Ordnung als Gegensatz von unheilem Chaos. 

Um Ordnung zu erhalten und zu gewährleisten verwendet man am häufigsten das wie auch immer geartete Definieren einer Leitung.
Doch dies sehe ich erstens nicht als die einzig wahre Lösung des Problems an, zweitens ist das Vorhandensein von Leitung immer noch kein Garant für gottesgemäße Ordnung.

Kann man schön an der chaotischen Richterzeit sehen. Das Problem war nicht, dass es da keine Leiter gab bzw nur hin und wieder Leitung gab.
Das Problem war, dass sich die Einzelnen nicht an Gottes Vorgaben gehalten hatten - dass sie sich Gottes Leitung verschlossen haben.
Notlösung war dann immer das Berufen von Richterpersönlichkeiten durch Gott. 
Schon während und vor allem gegen Ende der Richterzeit wollte das Volk dann mal endlich ne praktikable und in andere Völkern bewährte Lösung des Chaosproblems haben. Nämlich ne starke Leitung, und zwar in Form eines Königs (ein damals bewährtes Konzept) (siehe Gideon und vor allem dann später Samuel).
Was Gott davon hielt kann man in 1.Sam 8 nachlesen.
Was draus geworden ist - siehe die folgenden Bücher in der Bibel... nich viel Gutes jedenfalls.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@storch:<br />
betreffs Leiterschaft:<br />
Na ja, ich bin noch nicht so richtig davon überzeugt, dass Leitung/Führung im Allgemeinen etwas völlig anderes ist als die christliche Leitung/Führung.<br />
Eigentlich kann ich nur 2 Hauptunterschiede erkennen, nämlich Leitung vor dem Hintergrund der Liebe und die völlig auf den Kopf gestellte Hierarchie (wer der Größte sei  will, der sei der unterste Diener). Dann vielleicht noch die gegenseitige Unterordnung. Den anderen höher achten als man selbst.<br />
Aber das folgt ja schon allein aus der Tatsache des Christ-Seins und gilt sowohl für Leiter, Halbleiter und Isolatoren (äh Nichtleiter) und auch für alle anderen Christen.<br />
Momentan ist für mich die von dir so bezeichnete Leiterschaft nix weiter als &#8220;Leitung speziell im christlichen Kontext&#8221; bzw &#8220;Leiten plus christliche Werte&#8221;.<br />
In meinen Augen ist das nicht speziell genug, damit es ein eigenes Fachwort verdient. Und schon gar nicht ein Fachwort was das Ergebnis eines Übersetzungsunfalles der englischen Vokabel leadership ist, welche übrigens keine spezifisch christliche Vokabel ist.<br />
So wie es scheint, ist diese Vokabel sowieso erst seit höchstens 30 Jahren vorhanden (weshalb unsere Generation es möglicherweise nicht merkt, dass &#8220;Leiterschaft&#8221; kein Deutsch ist.). Neue Erkenntnisse wirds aber zu dem Thema kaum gegeben haben in den letzten 30 Jahren. Die von dir so bezeichnete Leiterschaft ist ja nix Neues.</p>
<p>Na ja &#8211; ich hab schon noch ne Menge Anmerkungen und Gedanken und Fragen im Kopf, aber die will ich an den passenden Stellen stellen.</p>
<p>Zum Thema Leitung als göttliches Prinzip:<br />
Ich kann nur erkennen, dass Gott Prinzipien hat <i>für</i> Leitung. Aber dass Leitung <i>an sich</i> ein Prinzip Gottes ist, zweifle ich an.<br />
Vielmehr sehe ich, dass Gott vor allem shalom will. Frieden. Heil werden/ Heil sein. Ganz sein. Vollkommen sein. Hierzu gehört auch Ordnung als Gegensatz von unheilem Chaos. </p>
<p>Um Ordnung zu erhalten und zu gewährleisten verwendet man am häufigsten das wie auch immer geartete Definieren einer Leitung.<br />
Doch dies sehe ich erstens nicht als die einzig wahre Lösung des Problems an, zweitens ist das Vorhandensein von Leitung immer noch kein Garant für gottesgemäße Ordnung.</p>
<p>Kann man schön an der chaotischen Richterzeit sehen. Das Problem war nicht, dass es da keine Leiter gab bzw nur hin und wieder Leitung gab.<br />
Das Problem war, dass sich die Einzelnen nicht an Gottes Vorgaben gehalten hatten &#8211; dass sie sich Gottes Leitung verschlossen haben.<br />
Notlösung war dann immer das Berufen von Richterpersönlichkeiten durch Gott.<br />
Schon während und vor allem gegen Ende der Richterzeit wollte das Volk dann mal endlich ne praktikable und in andere Völkern bewährte Lösung des Chaosproblems haben. Nämlich ne starke Leitung, und zwar in Form eines Königs (ein damals bewährtes Konzept) (siehe Gideon und vor allem dann später Samuel).<br />
Was Gott davon hielt kann man in 1.Sam 8 nachlesen.<br />
Was draus geworden ist &#8211; siehe die folgenden Bücher in der Bibel&#8230; nich viel Gutes jedenfalls.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Don Ralfo</title>
		<link>http://www.pastor-storch.de/2008/06/11/leitung-ii-paradigmenwechsel-in-bezug-auf-leitung/comment-page-1/#comment-116362</link>
		<dc:creator>Don Ralfo</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jun 2008 11:03:26 +0000</pubDate>
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		<description>Mir gefällt das Wort Autorität eigentlich sehr gut. Hat etwas mit Vollmacht zu tun. 
Die Frage ist woher die Vollmacht kommt. Man kann sie sich selber mit Gewalt oder Intrigen nehmen. Man kann von Menschen gewählt werden, weil man der schönste, hübscheste und Begabteste ist.
Oder man kann sie von oben verliehen bekommen. Ich bin sehr für das Letztere zu haben: Eine natürliche gottgegebene Autorität und Strukturen, die sich spontan und natürlich ergeben. Es ist gut echte Autoritäten anzuerkennen, weil sich dadurch ein Fluss des Segens ergibt und alle werden profitieren. Aber diese Anerkennung muss auf freiwilliger Basis erfolgen und darf nicht erzwungen werden. Sonst ist die Leiterschaft mehr Fluch als Segen.
Wichtig ist auch immer die Beziehung zur &quot;Basis&quot;. Verliert der Leiter/die Leiterin den Kontakt zur Basis in einer größeren Gemeinschaft, hebt völlig ab und lässt sich nur noch von Gleichgesinnten korrigieren, ist der Tod im Topf. Leiterschaft ohne lebendige gleichberechtigte Kommunikation mit den &quot;Geleiteten&quot; führt in die Irre. Führung ist grundsätzlich gut und wichtig, bringt aber nur voran wenn sie gut motivieren kann.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mir gefällt das Wort Autorität eigentlich sehr gut. Hat etwas mit Vollmacht zu tun.<br />
Die Frage ist woher die Vollmacht kommt. Man kann sie sich selber mit Gewalt oder Intrigen nehmen. Man kann von Menschen gewählt werden, weil man der schönste, hübscheste und Begabteste ist.<br />
Oder man kann sie von oben verliehen bekommen. Ich bin sehr für das Letztere zu haben: Eine natürliche gottgegebene Autorität und Strukturen, die sich spontan und natürlich ergeben. Es ist gut echte Autoritäten anzuerkennen, weil sich dadurch ein Fluss des Segens ergibt und alle werden profitieren. Aber diese Anerkennung muss auf freiwilliger Basis erfolgen und darf nicht erzwungen werden. Sonst ist die Leiterschaft mehr Fluch als Segen.<br />
Wichtig ist auch immer die Beziehung zur &#8220;Basis&#8221;. Verliert der Leiter/die Leiterin den Kontakt zur Basis in einer größeren Gemeinschaft, hebt völlig ab und lässt sich nur noch von Gleichgesinnten korrigieren, ist der Tod im Topf. Leiterschaft ohne lebendige gleichberechtigte Kommunikation mit den &#8220;Geleiteten&#8221; führt in die Irre. Führung ist grundsätzlich gut und wichtig, bringt aber nur voran wenn sie gut motivieren kann.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Königstochter</title>
		<link>http://www.pastor-storch.de/2008/06/11/leitung-ii-paradigmenwechsel-in-bezug-auf-leitung/comment-page-1/#comment-116360</link>
		<dc:creator>Königstochter</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jun 2008 10:45:59 +0000</pubDate>
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		<description>Mit dem letzten Satz sprichst Du mir ja aus dem Herzen. Ich bin einigen selbsternannten Anarchisten begegnet, aber glaube auch nicht, dass es sowas wie eine herrschaftsfreie Gesellschaft geben kann, weder im säkularen Bereich, noch in der Gemeinde. Entweder die Berufenen Gottes (bzw Gewählten des Volkes) üben Leitung/Herrschaft aus, oder es herrscht das Recht des Stärkeren, desjenigen mit der größten Klappe (Medien), den dicksten Muskeln (oder Portemonnaie) oder der stärksten Armee...
Es gibt tatsächlich Gemeinden, in denen die den größten Einfluss haben, die das meiste Geld geben, oder deren Familie am stärksten vertreten ist, oder die am beliebtesten sind, oder die am besten intrigieren können - ich glaube nicht, dass das so sein sollte...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem letzten Satz sprichst Du mir ja aus dem Herzen. Ich bin einigen selbsternannten Anarchisten begegnet, aber glaube auch nicht, dass es sowas wie eine herrschaftsfreie Gesellschaft geben kann, weder im säkularen Bereich, noch in der Gemeinde. Entweder die Berufenen Gottes (bzw Gewählten des Volkes) üben Leitung/Herrschaft aus, oder es herrscht das Recht des Stärkeren, desjenigen mit der größten Klappe (Medien), den dicksten Muskeln (oder Portemonnaie) oder der stärksten Armee&#8230;<br />
Es gibt tatsächlich Gemeinden, in denen die den größten Einfluss haben, die das meiste Geld geben, oder deren Familie am stärksten vertreten ist, oder die am beliebtesten sind, oder die am besten intrigieren können &#8211; ich glaube nicht, dass das so sein sollte&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: storch</title>
		<link>http://www.pastor-storch.de/2008/06/11/leitung-ii-paradigmenwechsel-in-bezug-auf-leitung/comment-page-1/#comment-116354</link>
		<dc:creator>storch</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jun 2008 10:24:29 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.pastor-storch.de/2008/06/11/leitung-ii-paradigmenwechsel-in-bezug-auf-leitung/#comment-116354</guid>
		<description>@ micha und FF:

das mit dem wort stimmt. ist ein anglizismus, aber einer den ich gerne verwende, eben weil es ein frommes wort ist und somit in sich schon eine abgrenzung von anderen leitungs-, herrschafts-, usw.-konzepten enthält. ich finde, dass leitung im reich gottes etwas so essentiell anderes ist, dass es schon sinn ergibt, dafür ein eigenes wort zu nehmen.

&quot;gender inclusive language&quot; (dafür gibt es kein gängiges deutsches wort...) finde ich quatsch. die personen in leitunng und leiterschaft sind beides leiterinnen oder leiter. da ist es egal, welches wort man nimmt. aber das ist eh albern, wir reden auch nicht von salzstreuerinnen und ich fühle mich nicht diskriminiert  nur weil meine zeitung keinen männlichen artikel hat - ist doch latte. dass ich für weibliche leiter bin muss ich nicht betonen. dafür stehe ich ja nun wirklich.

zum theologischen / sozialen:
@ jan:
ich denke, dass deine kompetenz zum bandleader nicht nur darin liegt, dass du zeit hast sondern viel mehr damit, dass du bands gründest und am laufen hältst und deine eigenen kreativen ideen verwirklichst. das sind schon zwei echte kernkompetenzen eines leiters: leute sammeln und in eine richtung bringen und mit der gruppe eine vision verwirklichen. anders gesagt: ohne dich hätte es voleander oder die CSC nie gegeben.

@ micha:
sicher ist es das ideal, dass gott der leiter/die leiterin ist und niemand anderes. aber das ist ja nun ein ideal dass auf der welt nicht zu verwirklichen ist weil ja nun nicht jeder gott gut hört, sich ihm unterordnet usw.
das prinzip der leiterschaft (bewusst das wort genommen) zieht sich durch die komplette bibel durch. mose war nicht der typ mit der meisten zeit sondern der berufene gottes. die apostel hatten keine tolle ausbildung, aber sie standen der gemeinde vor und waren in entscheidungen die letzte instanz. gott hat sie berufen und bestätigt. 
immer wieder hat gott leute in führungspositionen gerufen. jesus hat regeln für leitung aufgestellt, die briefe sprechen von ältesten usw.

ich halte es auch für undenkbar, dass eine gruppe nicht geleitet wird. bei ein paar leuten ist immer einer tonangebend und andere folgen. man kann eventuell die leitung abstrahieren, sie also von einem menschen wegnehmen und stattdessen einem regelwerk geben. aber das ist auch alles - einen leitungsfreien raum gibt es nicht in der menschlichen gesellschaft.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ micha und FF:</p>
<p>das mit dem wort stimmt. ist ein anglizismus, aber einer den ich gerne verwende, eben weil es ein frommes wort ist und somit in sich schon eine abgrenzung von anderen leitungs-, herrschafts-, usw.-konzepten enthält. ich finde, dass leitung im reich gottes etwas so essentiell anderes ist, dass es schon sinn ergibt, dafür ein eigenes wort zu nehmen.</p>
<p>&#8220;gender inclusive language&#8221; (dafür gibt es kein gängiges deutsches wort&#8230;) finde ich quatsch. die personen in leitunng und leiterschaft sind beides leiterinnen oder leiter. da ist es egal, welches wort man nimmt. aber das ist eh albern, wir reden auch nicht von salzstreuerinnen und ich fühle mich nicht diskriminiert  nur weil meine zeitung keinen männlichen artikel hat &#8211; ist doch latte. dass ich für weibliche leiter bin muss ich nicht betonen. dafür stehe ich ja nun wirklich.</p>
<p>zum theologischen / sozialen:<br />
@ jan:<br />
ich denke, dass deine kompetenz zum bandleader nicht nur darin liegt, dass du zeit hast sondern viel mehr damit, dass du bands gründest und am laufen hältst und deine eigenen kreativen ideen verwirklichst. das sind schon zwei echte kernkompetenzen eines leiters: leute sammeln und in eine richtung bringen und mit der gruppe eine vision verwirklichen. anders gesagt: ohne dich hätte es voleander oder die CSC nie gegeben.</p>
<p>@ micha:<br />
sicher ist es das ideal, dass gott der leiter/die leiterin ist und niemand anderes. aber das ist ja nun ein ideal dass auf der welt nicht zu verwirklichen ist weil ja nun nicht jeder gott gut hört, sich ihm unterordnet usw.<br />
das prinzip der leiterschaft (bewusst das wort genommen) zieht sich durch die komplette bibel durch. mose war nicht der typ mit der meisten zeit sondern der berufene gottes. die apostel hatten keine tolle ausbildung, aber sie standen der gemeinde vor und waren in entscheidungen die letzte instanz. gott hat sie berufen und bestätigt.<br />
immer wieder hat gott leute in führungspositionen gerufen. jesus hat regeln für leitung aufgestellt, die briefe sprechen von ältesten usw.</p>
<p>ich halte es auch für undenkbar, dass eine gruppe nicht geleitet wird. bei ein paar leuten ist immer einer tonangebend und andere folgen. man kann eventuell die leitung abstrahieren, sie also von einem menschen wegnehmen und stattdessen einem regelwerk geben. aber das ist auch alles &#8211; einen leitungsfreien raum gibt es nicht in der menschlichen gesellschaft.</p>
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