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	<title>die Schönheit des Simplexen &#187; bücher und literatur</title>
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		<title>neues Buch: Jesus besser ist das!</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Oct 2011 06:30:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>storch</dc:creator>
				<category><![CDATA[bücher und literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Andachtsbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Info]]></category>

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		<description><![CDATA[Noch eine Info in eigener Sache. Das aktuelle Andachtsbuch, das dritte in einer Reihe, die Thomas Klappstein und ich herausgegeben haben, ist im Handel: Jesus besser ist das!
Hier die Infos aus dem Kultshop, wo man es bestellen kann.
Storch &#38; ThoKla (Hrsg.): Jesus &#8211; besser ist das! 52 neue Heartbeats. Brendow Verlag, ISBN 978-3-86506-359-5, ca. 144 ... <a href="http://www.pastor-storch.de/2011/10/08/neues-buch-jesus-besser-ist-das/">weiterlesen &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Noch eine Info in eigener Sache. Das aktuelle Andachtsbuch, das dritte in einer Reihe, die Thomas Klappstein und ich herausgegeben haben, ist im Handel: Jesus besser ist das!</p>
<p>Hier die Infos aus dem <a href="http://www.kultshop.de" target="_blank">Kultshop</a>, wo man es bestellen kann.</p>
<p>Storch &amp; ThoKla (Hrsg.): Jesus &#8211; besser ist das! 52 neue Heartbeats. Brendow Verlag, ISBN 978-3-86506-359-5, ca. 144 S. , 11,0&#215;17,0 cm</p>
<p>Endlich ist er da: Der 3. Band in der Reihe der Jesus Freak-Andachtsbücher! Die beiden Herausgeber haben 52 brandneue Andachten zusammengestellt, eine für jede Woche des Jahres, und die Autorinnen und Autoren schreiben wie gewohnt spritzig, unkonventionell und authentisch über Themen, die sie in ihrem Glauben bewegen – und das in einer Sprache und in Bildern, die ihrer und der Lebenswelt ihrer Leser entsprechen. Andachten für die Generation Facebook aus einer neuen und unverbrauchten Perspektive – aus dem eigenen Leben direkt aufs Papier, ungewöhnlich offen und erfrischend anders.<br />
Mit Andachten von Storch, ThoKla, HaSo, Freddi Gralle, Jojo Zwingelberg, Lydia Fos, Martin Dreyer, Mirko Sander, Pascal Görtz, Steffie Neubauer, Jesus Punk.</p>
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		<title>Logicomix</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Jul 2011 06:30:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>storch</dc:creator>
				<category><![CDATA[bücher und literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Betrand Russell]]></category>
		<category><![CDATA[Comic]]></category>
		<category><![CDATA[Logik]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute gibt es mal eine Literaturempfehlung in Gestalt eines Comics oder, besser, einer Graphic Novel. Ich habe das Lesen von Comics erst vor ein paar Jahren für mich entdeckt. Als Kind habe ich zwar ganz gerne Walt Disneys Lustiges Taschenbuch gelesen, aber ziemlich schnell habe ich dann lieber Bücher ohne Bilder gelesen.
Comics stellen aber tatsächlich ... <a href="http://www.pastor-storch.de/2011/07/18/logicomix/">weiterlesen &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.pastor-storch.de/wp-content/uploads/2011/06/logicomix.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-5717" style="margin: 4px;" title="U1.indd" src="http://www.pastor-storch.de/wp-content/uploads/2011/06/logicomix.jpg" alt="" width="200" height="279" /></a>Heute gibt es mal eine Literaturempfehlung in Gestalt eines Comics oder, besser, einer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Graphic_Novel" target="_blank">Graphic Novel</a>. Ich habe das Lesen von Comics erst vor ein paar Jahren für mich entdeckt. Als Kind habe ich zwar ganz gerne Walt Disneys Lustiges Taschenbuch gelesen, aber ziemlich schnell habe ich dann lieber Bücher ohne Bilder gelesen.</p>
<p>Comics stellen aber tatsächlich eine ernstzunehmende Literaturgattung dar und nehmen sich teilweise auch ganz schön komplexer Themen an. Wie eben auch Logicomix, der von einer &#8211; wie der Untertitel sagt &#8211; epischen Suche nach Wahrheit handelt. Es geht um die vergebliche Suche von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bertrand_Russell" target="_blank">Bertrand Russel</a> nach Gewissheit. Russell war mir vor allem als atheistischer Philosoph und von seinem Buch &#8220;Warum ich kein Christ bin&#8221; her bekannt. Auf diesem Blog gibt es ein kleines <a href="http://www.pastor-storch.de/2008/03/07/zwei-bereiche-die-dem-heilungsdienst-im-wege-stehen-i-gottes-souveranitat/">Zitat</a> aus dem genannten Buch.<br />
Sein eigentliches Werk als Mathematiker und speziell Logiker war mir allerdings nicht präsent. Logicomix beschäftigt sich mit der Entdeckung von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Barbier-Paradoxon" target="_blank">Russells Paradox</a> im Jahre 1918 und deren Folgen, den Kontakt mit seinem Schüler <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wittgenstein" target="_blank">Ludwig Wittgenstein</a>, dem Logiker <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gottlob_Frege" target="_blank">Gottlob Frege</a>, der Frage ob Logiker tatsächlich ein höheres Risiko haben wahnsinnig zu werden als andere Menschen, und dem harten Schlag des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gödelscher_Unvollständigkeitssatz" target="_blank">Gödelschen Unvollständigkeitssatzes</a> gegen die Suche nach mathematischer Gewissheit.</p>
<p>Der ausreichend genaue Anhang zeigt auf an welchen Stellen sich die Autoren Freiheiten genommen haben um ihre Geschichte flüssig erzählen zu können und bietet weitere Informationen zu den Protagonisten und Gedanken des Buches. Ich finde es mutig, sich eines so komplexen und abstrakten Themas in Form einer Graphic Novel anzunehmen und bin vom Ergebnis sehr angetan. Es hat Spaß gemacht das Buch zu lesen und ich bin mal wieder viel zu spät ins Bett gekommen.</p>
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		<title>Nachfolge 30</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Apr 2011 06:30:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>storch</dc:creator>
				<category><![CDATA[bücher und literatur]]></category>
		<category><![CDATA[theologie und gemeinde]]></category>
		<category><![CDATA[Dietrich Bonhoeffer]]></category>
		<category><![CDATA[Nachfolge]]></category>

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		<description><![CDATA[Gottes liebes Volk lag misshandelt am Boden, und die Schuld daran traf die, die an ihm Dienst versehen sollten. Nicht die Römer hatten das angerichtet, sondern der Missbrauch des Wortes durch die berufenen Diener am Wort. Es waren keine Hirten mehr da! (Seite 194)
So steht es über die Ernte (Matthäus 9,35-38) in Bonhoeffers Nachfolge. In ... <a href="http://www.pastor-storch.de/2011/04/07/nachfolge-30/">weiterlesen &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Gottes liebes Volk lag misshandelt am Boden, und die Schuld daran traf die, die an ihm Dienst versehen sollten. Nicht die Römer hatten das angerichtet, sondern der Missbrauch des Wortes durch die berufenen Diener am Wort. Es waren keine Hirten mehr da! (Seite 194)</p></blockquote>
<p>So steht es über die Ernte (<em>Matthäus 9,35-38</em>) in Bonhoeffers Nachfolge. In der Zeit in der diese Zeilen geschrieben wurden, waren sie fundamentale Kirchenkritik. Wie hätte Bonhoeffer sie anders meinen können als in Bezug auf den desolaten Zustand der Kirche im Aufschwung des dritten Reiches? Wieder lag Gottes Volk misshandelt am Boden und Schuld trugen die Pastoren und Bishöfe.<br />
Die Bibel kann das spannendste Buch der Welt sein wenn man in ihr die eigene Geschichte entdeckt. Sie kann den Spiegel vorhalten in dem man seine eigene Zeit sieht und gerade so das Herz und den Willen Gottes für die eigene Situation zeigt.<br />
Die ganze Nachfolge zeigt die Erschütterung Bonhoeffers über den Zustand der Kirche. Es ist eine Erschütterung die erst sichtbar wird, wenn man den Ist-Zustand gegen den Soll-Zustand hält den die Bibel zeigt. So sieht man, wie weit die Kirche sich von dem Rahmen entfernt hat, den ihr Gott gesetzt hat. Bibellese funktioniert auch heute noch so. Der Heilige Geist trifft uns durch Gottes Wort gerade da ins Mark wo wir uns und unsere Zeit in der Bibel wiederfinden und Gottes Herzschlag hören, der uns zurück in seinen Willen bringen will.</p>
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		<title>nicht alltäglich</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Nov 2010 07:15:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>storch</dc:creator>
				<category><![CDATA[bücher und literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein neues Buch mit Beiträgen von mir ist erschienen. Immer wieder schön   Hier die Infos:
Thomas Klappstein (Hrsg.): Nicht alltäglich &#8211; 182 ½ Andachten für Aufrichtige. Brendow Verlag. Ca. 320 Seiten, Paperback, 12 x 18,8 cm, ISBN 978-3-86506-329-8.
Sich regelmäßig geistliches „Kraftfutter“ zuzuführen ist wichtig, keine Frage. Allerdings erweist sich der Vorsatz, täglich eine Andacht ... <a href="http://www.pastor-storch.de/2010/11/06/nicht-alltaglich/">weiterlesen &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.pastor-storch.de/wp-content/uploads/2010/10/nicht_alltaeglich.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-5057" style="margin-left: 4px; margin-right: 4px; border: 1px solid black;" title="nicht_alltaeglich" src="http://www.pastor-storch.de/wp-content/uploads/2010/10/nicht_alltaeglich.jpg" alt="" width="180" height="282" /></a>Ein neues Buch mit Beiträgen von mir ist erschienen. Immer wieder schön <img src='http://www.pastor-storch.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Hier die Infos:</p>
<p><strong>Thomas Klappstein</strong> (Hrsg.): Nicht alltäglich &#8211; 182 ½ Andachten für Aufrichtige. Brendow Verlag. Ca. 320 Seiten, Paperback, 12 x 18,8 cm, ISBN 978-3-86506-329-8.</p>
<p>Sich regelmäßig geistliches „Kraftfutter“ zuzuführen ist wichtig, keine Frage. Allerdings erweist sich der Vorsatz, täglich eine Andacht zu lesen, meist als unhaltbar &#8211; ganz realistisch schafft man es nur etwa alle zwei Tage. „182 ½“ ist deshalb ein Andachtsbuch für jeden zweiten Tag des Jahres, ein „Andachtsbuch für Aufrichtige“, sozusagen. Neben etablierten Autoren wie Arno Backhaus und Adrian Plass kommen hier vor allem neue Stimmen zu Wort, die frische geistliche Einsichten und Erkenntnisse liefern und unkonventionell, herausfordernd, humorvoll, bewegend und zutiefst ehrlich von ihren Erfahrungen mit Gott erzählen. Mit Beiträgen von: Arno Backhaus, Frank Bonkowski, Mike Depuhl, Martin Dreyer, Albrecht Gralle, Freddi Gralle, Christoph Müller, Adrian Plass, Mirko Sander, Carsten Schmelzer, Ekkehart Vetter, Manfred Vetter, Fabian Vogt, Mickey Wiese u. v. a. Das Andachtsbuch für alle, die doch nicht häufiger als jeden zweiten Tag des Jahres dazu kommen, ihre „Stille Zeit“ zu halten – und damit in ihrem Glauben vor Gott schon ein Stück aufrichtiger geworden sind!</p>
<p>Bestellen kann man das gute Stück wie immer im <a href="http://www.jfrs.de/kultshopp/catalog/product_info.php?products_id=943&amp;osCsid=ce3ea235f863aa914fc94151a6ad0fe7" target="_blank">Kultshop</a>.</p>
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		<title>Karl Barth: Einführung in die evangelische Theologie I</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 06:15:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>storch</dc:creator>
				<category><![CDATA[bücher und literatur]]></category>
		<category><![CDATA[theologie und gemeinde]]></category>
		<category><![CDATA[Karl Barth]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit großem Genuss aber auch Gewinn habe ich ein kleines Büchlein des Schweizer Theologen Karl Barth gelesen: Einführung in die evangelische Theologie. Barth ist für sein ausuferndes, breit angelegtes Lebenswerk bekannt. Einem Witz zufolge ließ Gott ihn deshalb so lange leben weil die Engel wissen wollten, was dieser Mann noch alles schreiben würde. Dabei war ... <a href="http://www.pastor-storch.de/2010/06/17/karl-barth-einfuhrung-in-die-evangelische-theologie-i/">weiterlesen &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit großem Genuss aber auch Gewinn habe ich ein kleines Büchlein des Schweizer Theologen <a href="http://www.pastor-storch.de/2010/08/04/karl-barth/" target="_blank">Karl Barth</a> gelesen: Einführung in die evangelische Theologie. Barth ist für sein ausuferndes, breit angelegtes Lebenswerk bekannt. Einem Witz zufolge ließ Gott ihn deshalb so lange leben weil die Engel wissen wollten, was dieser Mann noch alles schreiben würde. Dabei war Barth aber nicht nur ein Theoretiker des Evangeliums sondern auch ein Praktiker, der in der späteren Zeit seines Lebens nur noch im Gefängnis predigte weil er das Evangelium für verschwendet hielt, wollte man es nur im Basler Münster predigen.<br />
Das vorliegende Bändchen bricht zumindest mit Barths Tradition der Länge, es misst von Deckel zu Deckel nur 224 Seiten. Auf diesen Seiten stellt ein großer Theologe in siebzehn Vorlesungen die Grundzüge seines Denkens dar. Im Klappentext fasst er selbst Ausrichtung, Geschichte und Intention des Buches zusammen:</p>
<blockquote><p>Mir war nach meinem Rücktritt vom akademischen Lehrdienst zugefallen, im Wintersemester 1961/62 als mein eigener und meines noch unbekannten Nachfolgers Stellvertreter noch einmal Seminar, Übungen und eine Vorlesung zu halten. Was in diesem kleinen Buch vorliegt, ist das Manuskript dieser Vorlesung. Hoffentlich beklagt sich nun niemand von denen, die die Bände der &#8220;Kirchlichen Dogmatik&#8221; zu dick finden, über die energische Kürze, in der ich mich hier äußere. Da ich nicht gut einstündig Dogmatik ankündigen konnte, wollte ich die Gelegenheit dieses Schwanengesangs ergreifen, mir selbst und den Zeitgenossen in Kürze darüber Rechenschaft, was ich auf diesem Feld der evangelischen Theologie fünf Jahre als Student, zwölf Jahre als Pfarrer und dann vierzig Jahre lang als Professor auf allerlei Wegen und Umwegen bis jetzt grundsätzlich erstrebt, gelernt und vertreten habe.</p></blockquote>
<p>Interessant, dass offensichtlich auch ein Karl Barth manchmal unter den Neigungen seiner Leser gelitten zu haben scheint, denen er mal zu lang und mal zu kurz schrieb. So war das Leben wohl schon immer: Es ist schwer, es allen Recht zu machen. Ich selbst finde das Buch nicht zu kurz geraten, auch wenn natürlich manches nur eben angeschnitten wird, was man gerne ausführlicher gelesen hätte.</p>
<p>In den nächsten Posts zu Barths Büchlein werde ich immer wieder Gedanken herauspicken und &#8211; frei jeden Zusammenhanges &#8211; kommentiert vorstellen. Ich wende auf Barth dieselbe Methode an wie auf die Bibel und im Grunde jedes Buch: Ich lasse mich inspirieren und herausfordern. Es wird nicht aus jeder Vorlesung Gedanken geben, die ich herausgreife und das Ganze wird ohnehin nicht wirklich systematisch sein. Es geht ja auch in letzter Konsequenz nicht um Herrn Barth sondern um den Herrn Jesus. Alles was wir lesen, denken und tun muss ein Stein auf dem Weg zu ihm werden. So beende ich diese Einleitung mit den letzten Worten des Buches, einem liturgischen Lobpreis Gottes:</p>
<p style="text-align: center;">Gloria Patri et Filio et Spiritui sancto,<br />
Sicut erat principio et (est) nunc et (erit) semper<br />
et in saecula saeculorum!<sup><a href="http://www.pastor-storch.de/2010/06/17/karl-barth-einfuhrung-in-die-evangelische-theologie-i/#footnote_0_4591" id="identifier_0_4591" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit.">1</a></sup></p>
<p style="text-align: left;">[<a href="http://www.pastor-storch.de/2010/08/04/karl-barth/">mehr über Karl Barth</a>]</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_4591" class="footnote">Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit.</li></ol>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>schöner als der Tod</title>
		<link>http://www.pastor-storch.de/2010/06/13/schoner-als-der-tod/</link>
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		<pubDate>Sun, 13 Jun 2010 06:15:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>storch</dc:creator>
				<category><![CDATA[bücher und literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Boris Akunin]]></category>
		<category><![CDATA[Friedhöfe]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[taphophil]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich hatte mal wieder Gelegenheit ein schöngeistiges Buch zu lesen. Mein russischer Lieblingsautor Grigori Schalwowitsch Tschchartischwili, alias Boris Akunin, hat ein ungewöhnliches Buch geschrieben: schöner als der Tod. Ein Buch, das meinem Wortschatz ein neues Wort hinzufügte: Taphophilie, die Liebe zu Friedhöfen. Da ich selbst ein Taphophiler bin (wenn auch ohne das Wort gekannt zu ... <a href="http://www.pastor-storch.de/2010/06/13/schoner-als-der-tod/">weiterlesen &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte mal wieder Gelegenheit ein schöngeistiges Buch zu lesen. Mein russischer Lieblingsautor <span lang="ru-Latn" xml:lang="ru-Latn">Grigori Schalwowitsch Tschchartischwili, alias <a href="Grigori Schalwowitsch Tschchartischwili " target="_blank" class="broken_link">Boris Akunin</a>, hat ein ungewöhnliches Buch geschrieben: schöner als der Tod. Ein Buch, das meinem Wortschatz ein neues Wort hinzufügte: Taphophilie, die Liebe zu Friedhöfen. Da ich selbst ein Taphophiler bin (wenn auch ohne das Wort gekannt zu haben) hat mich das Thema des Buches, Friedhöfe natürlich angesprochen. Für Akunin ungewöhnlich ist, dass das Buch aus zwei Perspektiven geschrieben ist. Unter seinem echten Namen schreibt der Autor seine Gedanken, Beobachtungen und Eindrücke; unter dem Pseudonym Boris Akunin eine Kurzgeschichte zu jedem Friedhof. Insgesamt haben mich die Geschichten weniger begeistert als die Beobachtungen und Gedanken.<br />
Wer bei Friedhöfen nur an Tod und Trauer denkt, dem sei dieses Buch besonders empfohlen. Es vermeidet aktive Friedhöfe, mit ihrem Gefühl von Verlust und Schmerz, um sich alten Friedhöfen und ihrer Atmosphäre der Ewigkeit zuzuwenden. Leider kenne ich persönlich nur einen der bereisten Friedhöfe, den père lachaise, aber auch die anderen, den Alten Donskoje-Friedhof, den Londoner Highgate, den Ausländerfriedhof in Yokohama, den Greenwood-Friedhof in New York und den jüdischen Friedhof in Jerusalem, würde ich durchaus gerne einmal besuchen. Friedhöfe haben schon eine besondere Atmosphäre.</span></p>
<p><span lang="ru-Latn" xml:lang="ru-Latn">Lustiges ist in einem Buch mit diesem Thema kaum zu erwarten, dennoch lachte ich sehr über eine Grabinschrift auf dem Moskauer Donskoje-Friedhof: &#8220;<em>Starb an einer Operation des Doktors Snegrirjow.</em>&#8221; Offensichtlich erweisen sich manche Friedhöfe eher als Rachhöfe&#8230;</span></p>
<p><span lang="ru-Latn" xml:lang="ru-Latn">Insgesamt ein schönes Buch, dass ich zwischen Hagen und Hamburg gelesen habe.</span></p>
<p><span lang="ru-Latn" xml:lang="ru-Latn"><a href="http://www.facebook.com/photo.php?pid=4221386&amp;id=627206187"><img class="aligncenter" title="Das Grab von Hermann Zaiss in Solingen" src="http://sphotos.ak.fbcdn.net/hphotos-ak-snc3/hs279.snc3/28124_388639421187_627206187_4221386_262680_n.jpg" alt="" width="453" height="604" /></a><br />
</span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Engel 01 und Friede auf Erden</title>
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		<pubDate>Thu, 06 May 2010 07:15:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>storch</dc:creator>
				<category><![CDATA[bücher und literatur]]></category>
		<category><![CDATA[theologie und gemeinde]]></category>
		<category><![CDATA[Engel]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Engel sagte zu ihnen: „Ihr braucht euch nicht zu fürchten! Ich bringe euch eine gute Nachricht, über die im ganzen Volk große Freude herrschen wird.[...]“ (Lukas 2,10 nach der NGÜ)
Was für eine Nacht! Die Hirten hüteten ihre Herden und rechneten mit nichts Außergewöhnlichem. Sie saßen ums Feuer, tranken dampfenden Kaffee aus Blechtassen und redeten ... <a href="http://www.pastor-storch.de/2010/05/06/engel-01-und-friede-auf-erden/">weiterlesen &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><em>Der Engel sagte zu ihnen: „Ihr braucht euch nicht zu fürchten! Ich bringe euch eine gute Nachricht, über die im ganzen Volk große Freude herrschen wird.[...]“ (Lukas 2,10 nach der NGÜ)</em></p></blockquote>
<p>Was für eine Nacht! Die Hirten hüteten ihre Herden und rechneten mit nichts Außergewöhnlichem. Sie saßen ums Feuer, tranken dampfenden Kaffee aus Blechtassen und redeten über dies und das.</p>
<p>Da steht auf einmal ein Engel in ihrer Mitte. Plötzlich ist er da und er ist riesig. Zumindest stelle ich mir das so vor, denn warum sollten die Hirten sonst Angst haben? Der Engel ist so weiß, dass man ihn kaum anschauen kann. Ihn umgibt die Herrlichkeit einer anderen Welt und Gottes Autorität ist mit ihm. Die Tiere sind nervös und die Hirten völlig von der Rolle: So etwas haben sie noch nie erlebt.<br />
Dann fängt der Engel an zu sprechen. Er beruhigt sie und predigt das Evangelium: Heute ist der Messias geboren. Irgendwann während seiner Erzählung kommt die ganze Menge der himmlischen Heerscharen. Nun ist es taghell und alle loben Gott und beten ihn an.</p>
<p>Die Geschichte ist den meisten Menschen in Deutschland bekannt. Sie wird jedes Jahr zu Weihnachten aufgeführt, besungen, vorgelesen und erzählt. Durch die Wiederholung  gewöhnt man sich an das Ungewöhnliche solcher Geschichten und sie werden zahnlos. Im Grunde genommen sollten uns solche Berichte absolut herausfordernd erscheinen.<br />
Warum ist die Bibel so voll mit Engelsgeschichten, während es in unserem Leben so wenige Engel gibt? Wenn es noch vor zweitausend Jahren mehr oder weniger üblich war, dass Engel die Menschen über Gottes Willen informiert haben, erlebt das heute kaum noch jemand – komisch eigentlich.<br />
Ich meine, dass es mindestens zum Teil daran liegt, dass in unserem wissenschaftlichen Weltbild und unserer Theologie kaum noch Platz für Engel ist. In der Schule lernt man, dass es keine übernatürlichen Wesen gibt; weder den Weihnachtsmann noch Engel, womit eine geistliche Realität zusammen mit Aberglauben und Folklore einfach so weggewischt wird. Theologisch glauben wir an die Bibel und vielleicht noch den Heiligen Geist, aber das war es dann auch schon.<br />
Nach der Meinung bibelkritischer Theologen gibt es keine Engel, nach der Meinung gläubiger Theologen braucht man keine. Würde man heute die Bibel schreiben, hätten sich die Hirten vermutlich einfach an eine Prophezeiung aus dem Alten Testament erinnert und sich darüber gefreut, dass der Messias geboren wurde. Wir brauchen einfach keine Engel mehr.</p>
<p>Aber Gott braucht sie. Es gibt Engel und Gott lässt gerne seinen Willen durch Engel geschehen oder verkünden. Wir berauben uns selber eines großen Teils der göttlichen Welt, wenn wir nicht mit Engel rechnen und an sie glauben.</p>
<p>PS: dieser und die nächsten neun Artikel über Engel habe ich für ein Buch geschrieben, das demnächst herauskommen wird. Die Versionen, die ich hier veröffenliche sind Rohfassungen, die nicht überarbeitet und korrigiert sind. Dafür muss man sie aber auch nicht kaufen; das Buch schon <img src='http://www.pastor-storch.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Jesus! 1 &#8211; Einleitung und Inhalt</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 07:15:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>storch</dc:creator>
				<category><![CDATA[bücher und literatur]]></category>
		<category><![CDATA[christologie]]></category>
		<category><![CDATA[Jesus]]></category>
		<category><![CDATA[Orkrist]]></category>
		<category><![CDATA[Studienführer]]></category>

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		<description><![CDATA[In den letzten Monaten habe ich in der Gemeinde sieben Predigten über Jesus Christus gehalten. Parallel zu den Predigten ist ein Studienführer entstanden, der eine sehr knappe Christologie-Einführung ist. Dieser Studienführer ist in kleiner Auflage bei orkrist erschinen und im Kultshop erhältlich. In den nächsten Wochen poste ich hier die unkorrigierte Version. Die gedruckte Version ... <a href="http://www.pastor-storch.de/2010/02/09/jesus-1-einleitung-und-inhalt/">weiterlesen &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.jfrs.de/kultshopp/catalog/images/christologie.jpg"><img class="alignleft" src="http://www.jfrs.de/kultshopp/catalog/images/christologie.jpg" alt="" width="132" height="188" /></a>In den letzten Monaten habe ich in der Gemeinde sieben Predigten über Jesus Christus gehalten. Parallel zu den Predigten ist ein Studienführer entstanden, der eine sehr knappe Christologie-Einführung ist. Dieser Studienführer ist in kleiner Auflage bei orkrist erschinen und im Kultshop <a href="http://www.jfrs.de/kultshopp/catalog/product_info.php?products_id=890&amp;osCsid=4d39a20f7ae1ae3eef4f058dc8c3ce5c" target="_blank">erhältlich</a>. In den nächsten Wochen poste ich hier die <em>unkorrigierte</em> Version. Die gedruckte Version ist um einiges besser als diese Posts, aber dafür sind die Posts umsonst und kommentierbar. Inhaltlich dürften sich beide Version gleichen.</p>
<p>Storch: Jesus Christus &#8211; Ein Studienführer. Erscheint Anfang Februar 2010 als Handout zur Predigtserie, im praktischen Hefter mit ca. 70 Seiten.</p>
<p>Jesus Christus ist die Grundlage und das Zentrum des Christentums &#8211; Grund genug für jeden Christen, ihn wirklich zu kennen. Dieser Studienführer mit einigen Predigten soll helfen, die biblischen Aussagen über Jesus systematisch zu erarbeiten und ihn dabei besser kennen zu lernen. In wenigen leicht verständlichen Kapiteln bekommt man so einen Einstieg in das große theologische Thema der Christologie.</p>
<p>Folgende Themen werden behandelt:</p>
<p>1            Jesus – die Hoffnung des Alten Testamentes</p>
<p>2            Jesus – die Geburt Christi</p>
<p>3            Jesus – sein Leben als Mensch</p>
<p>4            Jesus – seine Lehre als Gottes Sohn</p>
<p>5            Jesus – sein Tod und seine Auferstehung</p>
<p>6            Jesus – der verherrlichte Gottessohn</p>
<p>7            Jesus der persönliche Retter</p>
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		<title>biblische Heilung &#8211; ein Studienkurs</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Feb 2010 07:15:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>storch</dc:creator>
				<category><![CDATA[bücher und literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Hagin]]></category>
		<category><![CDATA[heilung]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor längerer Zeit habe ich dieses Buch übersetzt: Biblehealing Study Course von Kenneth Hagin. Es ist das erste (und vermutlich letzte) komplette Buch, das ich übersetzt habe und ich war überrascht, wieviel Arbeit es ist, ein Buch zu übersetzen. Nach vielen Veränderungen ist es nur erschienen und über den Buchhandel erhältlich.
Auch wenn sich meine Theologie ... <a href="http://www.pastor-storch.de/2010/02/07/biblische-heilung-ein-studienkurs/">weiterlesen &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.pastor-storch.de/wp-content/uploads/2010/02/hagin_biblischeheilung.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-4294" style="border: 1px solid black; margin-left: 3px; margin-right: 3px;" title="hagin_biblischeheilung" src="http://www.pastor-storch.de/wp-content/uploads/2010/02/hagin_biblischeheilung.jpg" alt="hagin_biblischeheilung" width="150" height="214" /></a>Vor längerer Zeit habe ich dieses Buch übersetzt: Biblehealing Study Course von Kenneth Hagin. Es ist das erste (und vermutlich letzte) komplette Buch, das ich übersetzt habe und ich war überrascht, wieviel Arbeit es ist, ein Buch zu übersetzen. Nach vielen Veränderungen ist es nur erschienen und über den Buchhandel erhältlich.<br />
Auch wenn sich meine Theologie an vielen Punkten anders entwickelt hat, bin ich Kenneth Hagin (nicht nur) für dieses Buch zu Dank verpflichtet. Dieser Studienführer war der erste Heilungskurs, den ich durchgefüht habe. Das war überhaupt der Grund aus dem ich es übersetzt habe. Ich empfehle Euch das Buch zu lesen, wenn Ihr Ech mit der Heiungstheologie Hagins auseinandersetzen wollt. Es enthält Kapitel, die in wenig überarbeiteter Form auch in anderen seiner Bücher zu finden sind, so dass es einen guten Einstieg bietet.</p>
<p>Bestellen kann man es für 14,50 direkt beim <a href="http://www.durchbruch-verlag.de/" target="_blank">Durchbruch-Verlag</a>.</p>
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		<title>John Eldredge: Der ungezähmte Mann</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 07:15:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>storch</dc:creator>
				<category><![CDATA[bücher und literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[John Eldredge]]></category>
		<category><![CDATA[Seelsorge]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist selten, dass ein Seelsorgebuch zu einem internationalen Bestseller wird. Von diesem Buch hatte ich schon so viel gehört, dass ich neugierig wurde und es selbst lesen wollte. Mein erster Eindruck war verheerende: Plattitüden und Klischees soweit das Auge reicht. Ich musste es querlesen, es Wort für Wort zu lesen hätte ich nicht ertragen. ... <a href="http://www.pastor-storch.de/2010/01/06/john-eldredge-der-ungezahmte-mann/">weiterlesen &#187;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist selten, dass ein Seelsorgebuch zu einem internationalen Bestseller wird. Von diesem Buch hatte ich schon so viel gehört, dass ich neugierig wurde und es selbst lesen wollte. Mein erster Eindruck war verheerende: Plattitüden und Klischees soweit das Auge reicht. Ich musste es querlesen, es Wort für Wort zu lesen hätte ich nicht ertragen. Ständig ist die Rede davon, dass Männer gerne Braveheart sehen und eine Prinzessin erobern wollen. Männlichkeit wird leider in dem Buch auf Klischees reduziert, die ich nicht teile. Ich will nicht im Lendenschurz durch die Rocky Mountains gehen und mich von blutigem Bärenfleisch ernähren. Über weite Strecken habe ich mich gefragt, ob es überhaupt eine Chance auf echtes Mannsein in der modernen Welt gibt.<br />
Dann wieder hatte das Buch einige gute Aspekte. Irgendwann schwenkt Eldredge auf geistliche Kampfführung und schreibt dazu einige der besten Sachen, die ich kenne. Ich kann den Schwenk nicht nachvollziehen und finde die Verbindung zum Thema eher bemüht, aber die Gedanken waren dennoch gut.<br />
Auch die Beobachtung, dass Männer eine Wunde in sich tragen, die geheilt werden muss kann ich gut nachvollziehen. An dem Punkt wird es allerdings dann wieder sehr allgemein: nicht nur Männer, auch Frauen haben diese Wunde &#8211; also jeder Mensch. Damit reduziert sich ein großer Teil des Buches auf die Aussage, dass Menschen andere verletzen und jeder von uns mit einer Wunde lebt, die meist der eigene Vater geschlagen hat. Mit der Analyse stimme ich überein, aber den Ausweg habe ich nicht gefunden.<br />
Insgesamt halte ich Eldredge für eine Modeerscheinung. Nachdem er zufällig einen Beststeller geschrieben hat, walzt die fromme Industrie das Thema breit und schlägt so viel Profit daraus wie möglich. Eldredges Frau (im Buch „Stasi“ genannt) hat das Thema für Frauen bearbeitet. Es gibt schon Andachtsbücher und andere follow-ups. Schade, dass es auch in der christlichen Szene schon so läuft, wie in der Welt längst üblich. Immerhin finde ich das Thema besser als damals die Welle um das „Gebet des Jabez“.</p>
<p>Ein paar Zitate habe ich mir herausgeschrieben, weil sie mir interessant erscheinen. Da sie aus dem Zusammenhang sind weiß ich nicht, ob sie jemandem helfen. Aber so vergesse immerhin ich sie nicht.</p>
<blockquote><p>Haben Sie schon einmal überlegt, warum Gott so oft Gebete nicht unmittelbar erhört? Ich vermute: Er will mit uns reden, und manchmal ist das vielleicht der einzige Weg, uns dazu zu bringen, dass wir innehalten und mit ihm reden.<br />
(Eldredge, John (2009): Der ungezähmte Mann. Auf dem Weg zu einer neuen Männlichkeit. Giessen: Brunnen, S. 60)</p>
<p>In Wirklichkeit ist &#8220;die Welt&#8221; jedes System, das auf unser aller Sünde basiert.<br />
(Eldredge, John (2009): Der ungezähmte Mann. Auf dem Weg zu einer neuen Männlichkeit. Giessen: Brunnen, S. 192)</p>
<p>&#8220;Die Sphäre Gottes ist gefährlich&#8221;, hat Anthony Bloom, der orthodoxe Metropolit von London, geschrieben, &#8220;man muss in sie eintreten und kann nicht einfach nur Informationen über sie suchen.&#8221;<br />
(Eldredge, John (2009): Der ungezähmte Mann. Auf dem Weg zu einer neuen Männlichkeit. Giessen: Brunnen, S. 265)</p></blockquote>
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