Monatsarchiv März, 2011

Das Haus der Frevler wird vernichtet, das Zelt der Rechtschaffenen aber gedeiht. (Sprüche 14,11 nach der Zürcher)
Beim Auslegen fallen mir Systemfehler auf. Es wäre vielleicht interessanter, die Sprüche in thematische Kategorien zusammen zu fassen. Es gab ja schon einige Sprüche, in denen die Belohnung des Rechtschaffenheit den Konsequenzen gegenüber gestellt wurde, die der Frevler zu … weiterlesen »

Matthäus 6,19-24: Die Warnung vor der Sorge. Manchmal denkt man, dass Jesus gegen Besitz wäre. Das ist er nicht, er ist nur dagegen, wenn der Besitz die Position einnimmt, die eigentlich Gott im Leben seiner Nachfolger einnimmt. Weltliches darf nicht zwischen uns und Gott treten und wir dürfen nicht unsere Sicherheiten in Geld und Gütern … weiterlesen »

Das Herz allein kennt die eigene Bitterkeit, und seine Freude kann kein anderer teilen. (Sprüche 14,10 nach der Zürcher)
Ich mag es, wie meine Bibellektüre manchmal die äußeren Umstände widerspiegelt unter denen ich schreibe. Während ich diese Zeilen tippe ist die Sonne untergegangen. Ich habe meine letzte Tasse Tee getrunken und kann die Nordsee aus dem … weiterlesen »

Matthäus 6,16-18 handeln vom Fasten. Bonhoeffer überschreibt diesen Teil seiner Auslegung der Bergpredigt mit „die Verborgenheit der frommen Übung“. Er beginnt mit einer Feststellung die mich irritiert:
Jesus setzt als selbstverständlich voraus, dass die Nachfolgenden die fromme Übung des Fastens halten. (Seite 164)
Tatsächlich, Jesus ging ganz selbstverständlich davon aus, dass seine Leute fasten würden. Seltsamerweise ist … weiterlesen »

Die Schuld macht die Toren zu Spöttern, zwischen Rechtschaffenen aber herrscht gutes Einvernehmen. (Sprüche 14,9 nach der Zürcher)
Auch dieser Spruch klingt in unterschiedlichen Übersetzungen sehr verschieden. Die meisten übersetzen ganz anders als die Zürcher und wecken in mir eine immer größere Sehnsucht danach Hebräisch zu lernen – es muss eine tolle, kreative Sprache sein…
Manche Übersetzungen … weiterlesen »

Für das Gebet gilt dasselbe wie wir es im letzten Abschnitt über die Gerechtigkeit gesagt haben. Es ist ein Feind des Gebets wenn wir uns selbst dabei Publikum sind. Wenn wir darauf achten, wie wir beten, was wir beten, dann haben wir Gott aus den Augen verloren und wir beten nicht mehr zu ihm sondern … weiterlesen »

Die Weisheit des Klugen lässt ihn seinen Weg verstehen, aber die Torheit der Dummen ist trügerisch. (Sprüche 14,8 nach der Zürcher)
Die Weisheit ist hier mit Klugheit verbunden, das macht sie zu einer absolut praktischen Sache, einer „Lebensklugheit“. Anders als in vielen anderen Sprüchen kann man die Weisheit hier nicht als unpraktisch und theoretisch ansehen, sie … weiterlesen »

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